#1 Die poppige Achtsamkeit

von außen nach innen




Willkommen beim Blog zum Podcast Was Mir Wirklich Hilft! Das Thema Achtsamkeit beleuchte ich hier einmal von einer anderen Seite. Vielleicht besteht ja auch Deine innere Welt nicht nur aus Löwenzahn und Marienkäfern, sondern aus grellen Neon-Leuchten und tiefen Schluchten? Um dir den Überblick über den Aufbau des Podcasts mitsamt dem Blog nicht vorzuenthalten, möchte ich kurz beschreiben, wie er entstanden ist.


Nach Jahrzehnten der Orientierungslosigkeit und Suche nach Möglichkeiten zur Lebensbewältigung, hat sich das große Puzzle endlich ineinander gefügt. Mit Puzzle meine ich die unterschiedlichen Therapiemethoden, Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung, Selbstliebe-Ratgeber und Meditations-Seminare, die ich ausprobiert habe und die bei mir nur oberflächlich Wirkung gezeigt haben. In diesem Podcast & Blog möchte ich Dir Einblick in meine persönliche Toolbox geben und Dir Mut machen, dran zu bleiben, wenn Du fest steckst, wenn Du dich niedergeschlagen fühlst, hilflos, einsam oder verzweifelt. Wenn du an chronischen Schmerzen leidest oder in Beziehungen untergehst und all die mühsam erprobten Rezepte – ohne Tiefenwirkung in deinem Alltag verpuffen.

Jede Episode ist also ein kleines Puzzlestück auf meiner Lebenslandkarte, die in ihrer Gesamtheit den Weg zu Würde und Lebensqualität freilegt.


Gerald Hüther trifft es sehr gut in seinem Buch, das ich Dir hier zum Kauf verlinkt habe. Was Würde für eine fundamentale Bedeutung im menschlichen Leben hat, kannst Du hier genauer lesen.





Die poppige Achtsamkeit als erstes Puzzleteil


Meine Achtsamkeitspraxis, die sich auch aus der dialektischen Therapie heraus entwickelt hat, hilft mir beim anerkennen der Realität. Im Außen – wie im Innen. Natürlich nicht die klassischen Übungen zur Sinneswahrnehmung. Es hilft mir wenig Blumen zu beschnuppern und barfuß im nassen Gras spazieren zu gehen.

Diese Übungen sind wichtig um Grundlagen zu trainieren, keine Frage! Doch möchte ich der ursprünglichen buddhistischen Bedeutung näher kommen und mich, auf die sich entfaltende Erfahrung des Augenblicks, besinnen – also die Eindrücke UND die Empfindungen annehmen können, braucht es mehr. Eindrücke und Wahrnehmungen im Geist neutral beschreiben, ohne eine Bewertung, ist natürlich die Basis .



Wobei wichtig ist, in der Praxis zu wissen:

Die Wahrnehmung, dass ich gerade bewertet habe, ist auch Achtsamkeit.

Vielleicht sogar die Wichtigste überhaupt.





Das Achtsame Selbstmitgefühl

Mein innerer Kompass ist damit ON! Aber sowas von.


Das Achtsame Selbstmitgefühl ist eine wunderbare Methode, sich in Güte und Mitgefühl zu begegnen. Und ein notwendiges Werkzeug für mich. Weil, wie sollte ich denn auf einmal – mir selbst begegnen? In welcher Form? Es brachte mir herzlich wenig, zu beschreiben, wie streng und grausam ich mit meiner Wahrnehmung, Gefühlen und Bedürfnissen umging. Wie viel Angst, Scham und Ohnmacht mein Leben bestimmten.


Der Schlüssel im Achtsamen Selbstmitgefühl ist für mich das Gespann aus Achtsamkeit und dem Fokus auf das gemeinsame Menschsein, in einer mitfühlenden Haltung, als ob ich zu einer guten Freundin sprechen würde. Ich meine natürlich den inneren Dialog, der in jeder Übu